Tipps, wenn das Kind nicht gut isst

Meine Suppe ess’ ich nicht! – Was tun, wenn das Kind nicht gut isst. In vielen Familien ist das Märchen vom Suppenkasper tägliche Realität. Mit dem Befehl "Iss deinen Teller leer!" kommen Eltern in der Regel nicht weit, denn zu viel Druck bei der Essenserziehung wirkt kontraproduktiv und löst meistens nur eine Trotzreaktion aus. Auch auf Verbote sollte man beim Thema Essen eher verzichten und lieber klare Regeln vorgeben:

Legen Sie beispielsweise zusammen mit Ihrem Kind fest, wann und wie oft genascht werden darf. Die Regeln gelten dann natürlich auch für alle anderen Familienmitglieder. Ihr Kind will trotzdem kein Gemüse essen? Probieren Sie es bei jeder Mahlzeit wieder. Motivieren Sie Ihren Sprössling wenigstens ein bisschen davon zu probieren. Oft klappt es schließlich doch – und dann wird Spinat am Ende vielleicht sogar zur Leibspeise. Am besten ist es jedoch, wenn Sie mit guten Beispiel voran gehen und sich gesund ernähren – denn auch beim Essen gilt: Kinder lernen durch Nachahmung. Experten haben festgestellt, dass Kinder doppelt so häufig etwas Neues probieren, wenn Eltern, Geschwister oder Freunde davon als erster essen. Grundsätzlich ist zu beachten, dass Kinder Rohkost lieber mögen als gekochtes Gemüse. Bereiten Sie Obst und Gemüse daher für eine extra Portion Vitamine doch mal als Zwischenmahlzeit zu. Beliebt bei den Kleinen sind vor allem Äpfel, Bananen, Karotten, Gurken und Paprika.

Extra-Tipp: Denken Sie sich lustige Namen für das Essen aus, erzählen Sie eine kurze Geschichte dazu oder dekorieren Sie den Tisch etwas ausgefallener und bunter. Mit Hilfe von Ausstechformen kann man Gemüse und Obst beispielsweise eine lustige Form verpassen – so kommt der Spaß am gesunden Essen von ganz alleine.