Die 10 Ernährungsregeln der DGE Teil 2

Flasche Öl zur gesunden Ernährung

Und weiter geht’s mit den restlichen sechs Tipps der DGE, viel Spaß dabei!

Regel 5: Achtet auf die richtigen Fette

Achtet darauf, dass ihr und eure Kinder weniger gesättigte und mehr ungesättigte Fettsäuren zu euch nehmt. Ungesättigte Fettsäuren stecken vor allem in pflanzlichen Ölen, in Margarine, in Nüssen oder in Fisch. Die empfehlenswertesten Öle sind Raps-, Walnuss-, Lein-, Soja- und Olivenöl.
Wer zwischen Butter und Margarine schwankt, der sollte sich darüber im Klaren sein, dass Margarine einen höheren Anteil an ungesättigten Fettsäuren hat. Eher weniger eignen sich Kokosfett, Palm- und Palmkernöl sowie tierische Schmalze, da diese große Mengen an gesättigten Fettsäuren beinhalten.

 

Regel 6: Zucker und Salz einsparen

Zuckerhaltige Nahrungsmittel sind oft nährstoffarm und enthalten unnötige Kalorien. Dazu kommt, dass Zucker die Zähne angreift und Karies fördert. Salz hingegen kann den Blutdruck erhöhen, weshalb auch hier die Menge begrenzt werden sollte.

Das bedeutet: Zuckerhaltige Getränke wie Cola, Eistee oder Limonaden sind nicht gesund und enthalten viele Kalorien. Da sie auch nicht sättigen, eignen sie sich auch nicht als kurzfristiger Durstlöscher. Interessiert ihr euch zum Thema Getränke mehr, lest dazu auch gerne unseren Artikel zu den besten Durstlöschern an heißen Sommertagen.

Auch bei Salz wird geraten, die Menge gering zu halten: Zu viel Salz äußert sich in zu hohem Blutdruck und kann somit auch in Herz-Kreislauf-Erkrankungen resultieren. Darüber hinaus nimmt der Mensch durch verarbeitete Lebensmittel sowie das Zubereiten von Mahlzeiten bereits genügend Salz auf.

Regel 7: Wasser ist DAS Supergetränk

Unser Körper besteht zu 50 bis 60 % aus Wasser, weshalb die Aufnahme von Flüssigkeit für den Menschen essenziell ist. Wer unseren Durstlöscher-Artikel kennt, weiß bereits: Wasser, ungesüßte Tees und im Verhältnis 1:3 gemischte Saftschorlen sind die optimalen Getränke, da sie wenig Kalorien und Zucker enthalten und (fast) ungesüßt sind.

Regel 8: Schonend Kochen

Wer schonend kocht, der erhält den natürlichen Geschmack und schont Nährstoffe. Besonders nährstoffschonend ist Dünsten oder Dampfgaren.
Auf der anderen Seite sollten vor allem tierische Lebensmittel ausreichend durchgegart werden, um Lebensmittelinfektionen zu vermeiden. Trotzdem gilt hier Vorsicht: Verbrannte oder gar schwarze Stellen entwickeln krebserregende Stoffe und sollten deshalb nicht mitgegessen werden.

Regel 9: Achtsam essen und genießen

Es hat schon seinen Grund, dass Mütter den Kindern sagen, sie sollen das Essen nicht so herunter schlingen! Langsames, bewusstes Essen ist nämlich gesünder, da es den Genuss fördert und Sättigungsempfinden stärkt. Wer hingegen zu schnell isst, der merkt durch den verzögerten Sättigungseffekt vielleicht viel zu spät, dass er bereits satt ist.

Regel 10: Auf Gewicht und Sport achten

Schlussendlich noch die Klassiker: Wer Sport macht lebt gesünder, da es den Muskelaufbau anregt und den Kalorienverbrauch erhöht. Somit hilft Sport auch beim Abnehmen oder Halten des Gewichts. Regelmäßige körperliche Aktivität senkt ferner das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Schlaganfall, Diabetes, Adipositas, Brust-/Darmkrebs und Depressionen und ist zudem gut für die Knochengesundheit.

Wenn Ihr diese 10 Regeln der DGE immer im Hinterkopf behaltet, dann ist eure Ernährung und die eurer Kinder ausgewogen und gesund! Wer noch mehr erfahren möchte, der kann gerne auf der Seite der DGE vorbeischauen.

Kind spielt Fußball