Die 10 Ernährungsregeln der DGE Teil 1

Es gibt scheinbar unendlich viele Regeln, wie man sich richtig ernährt und da die Forschung auf Hochtouren arbeitet, werden auch immer wieder neue Ergebnisse und Tipps veröffentlicht. Da ist es gar nicht so leicht, den Überblick zu behalten. Dass Süßigkeiten keine Mahlzeit ersetzen, wird vielen von euch klar sein, und dass man alles nur in Maßen genießen sollte, wahrscheinlich auch. Damit ihr trotzdem euer Wissen, was Ernährung und Gesundheit betrifft, einmal auffrischen könnt, stellen wir euch heute die 10 Ernährungsregeln der DGE vor.

Aber wer ist eigentlich die DGE und was macht sie? DGE steht für Deutsche Gesellschaft für Ernährung und wird durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördert. Wie der Name schon verrät, kümmert sich die DGE um alles, was gesunde Ernährung betrifft: Zentral ist hierbei die Forschung, durch die immer besser herausgefunden wird, was unserem Körper gut und was eben nicht. Basierend auf diesen Ergebnissen berät die DGE die Bevölkerung und klärt auf, sodass im Optimalfall möglichst viele auf das fundierte Wissen dieser Ernährungsspezialisten zurückgreifen können und sich ausgewogen ernähren. Ganz zentral sind dabei die 10 Regeln der DGE, die Tipps und Tricks enthalten, was eine gesunde Ernährung ausmacht. Damit auch ihr Up-To-Date seid, stellen wir euch diese 10 Regeln einmal vor.

Regel 1: Genieße die Lebensmittelvielfalt

Kein Nahrungsmittel ist dazu geeignet, alle Bedürfnisse des Menschen abzudecken. Deshalb gilt: Abwechslungsreich und divers soll die Ernährung sein! Das bedeutet natürlich nicht, dass Süßigkeiten und Obst oder Gemüse sich ausgleichen sollen. Am besten trefft ihr eine bunte Auswahl aus allen Lebensmittelgruppen. Wir haben sie für euch nochmal aufgeführt:

  •  Getreide, Getreideprodukte und Kartoffeln
  •  Gemüse und Salat
  •  Obst
  •  Milch und Milchprodukte
  •  Fleisch, Wurst, Fisch und Eier
  •  Öle und Fette
  •  Getränke
Am besten ergänzen Sie die pflanzlichen Lebensmittel, die die Basis bilden sollten, um tierische Lebensmittel wie Fleisch oder Milchprodukte.

Wassermelone in Herzform

Regel 2: Gemüse und Obst – nimm 5 pro Tag

Wer hätte es gedacht: Viel Gemüse und Obst versorgt unseren Körper nicht nur mit Nähr- und Ballaststoffen sowie sekundären Pflanzenstoffen, sondern sättigt darüber hinaus auch. Besonders wichtig ist Obst und Gemüse, weil es das Risiko für Herz-Kreislauf- und andere Erkrankungen mindert. Auch hier solltet Ihr eurer Phantasie freien Lauf lassen und viele verschiedene Sorten bunt mischen. Bunte und abwechslungsreiche Gerichte verlocken auch eure Kinder, eher zu Obst und Gemüse zu greifen.

Gesundes Essen auf Teller

Regel 3: Vollkorn ist der Hit

Wählt bei Getreideprodukten wie Brot, Nudeln, Reis oder Mehl am besten die Vollkornvariante. Diese sättigen länger und enthalten mehr Nährstoffe als Produkte aus Weißmehl. Getreideprodukte sind im Allgemeinen ein äußerst wichtiger Bestandteil der vollwertigen Ernährung, da sie unseren Körper mit Kohlenhydraten versorgen. Vollkornprodukte liefern zudem reichlich Ballaststoffe sowie ein Plus an Vitaminen und Mineralstoffen.

Regel 4: Tierische Lebensmittel als Ergänzung

Milch und Milchprodukte sind wichtig, da sie Protein, Vitamin B und Calcium liefern. Seefisch versorgt unseren Körper mit Jod und fetter Fisch mit wertvollen Omega-3-Fettsäuren. Und Fleisch enthält gut verfügbares Eisen und Zink, allerdings auch einige ungünstige Inhaltsstoffe.
Milch und Milchprodukte solltet Ihr täglich essen, da sie die Knochengesundheit stärken und darüber hinaus das Dickdarmkrebsrisiko senken. Allein eine Portion fermentierter Milchprodukte senkt das Risiko für Diabetes. Besonders fetter Fisch stärkt das Herz-Kreislauf-System und vermindert das Risiko für Schlaganfälle. Seefisch hingegen liefert mit Jod einen Bestandteil der Schilddrüsenhormone und ist somit auch sehr wichtig für uns. Fleisch und auch Wurst genügt unserem Körper schon in kleinen Mengen. Eier bieten viel hochwertiges Protein und sollten bewusst genossen werden.

 

Das waren die ersten vier Tipps der DGE, nächste Woche erfahrt ihr die nächsten sechs Tipps!