Einfluss unserer Ernährung auf die Umwelt

Unsere Art einzukaufen, bei welchen Händlern wir Halt machen und was und wieviel wir konsumieren, hat einen hohen Einfluss auf das Klima und unsere Erde. Was wir tun können um auch durch unsere Gewohnheiten beim Einkaufen und Essen die Umwelt zu schützen, haben wir hier mit sechs einfachen Tipps zusammengefasst.

Regel 1: Ab aufs Fahrrad

Muss ich wirklich zu dem 6 Kilometer entfernten Großmarkt fahren? In den meisten Fällen haben wir doch sogar mehrere Supermärkte in der Nähe zur Auswahl. Warum also immer mit dem Auto Einkaufen fahren? Auch für die Kids bestimmt ein Spaß, wenn aus dem Einkauf zugleich eine Mini-Fahrradtour wird und man so auch noch die Umwelt entlastet!

Regel 2: Wegwerfen verboten

Natürlich ist es nicht immer einfach das Essen für mehrere Tage vorzuplanen. Dennoch sollte man vor der Fahrt zum Supermarkt immer einen Einkaufszettel schreiben und möglichst nur die notierten Lebensmittel einkaufen. Falls doch etwas übrigbleibt, nicht sofort in die Tonne damit, sondern die Essenreste in anderen Gerichten weiterverwerten. So vermeidet man unnötiges Wegwerfen von Essen.

Gezielter einkaufen
Saisonale Lebensmittel

Regel 3: Fleisch in Maßen

Das Salamibrot oder die Spaghetti Bolognese – für viele gehört Fleisch zum normalen Alltag. Dabei vergessen wir oft, dass unser Fleischkonsum sich auch auf das Klima auswirkt. Der hohe Wasserverbrauch, die hohe Beanspruchung von Weidenflächen und die benötigte Futterernte sind nur einige Folgen. Durch einen geringeren Fleischkonsum verbessern wir also zum einen die Klimabilanz und zum anderen schonen wir unser Portemonnaie – perfekt!

Regel 4: Saisonal einkaufen

Lebensmittel die nicht aus unserer Region kommen legen einen langen Transportweg hinter sich, um bei uns auf dem Teller zu landen. Daher sollte man so gut es geht auf die Saisonzeiten von regionalen Lebensmitteln achten und dementsprechend einkaufen. So ist der Weg der Lebensmittel bis auf unseren Teller gleich viel umweltfreundlicher!

Regel 5: Bio-Lebensmittel auf den Teller

Bei Bio-Produkten nach EG-Öko-Verordnung ist das Risiko schädliche Pflanzenschutzmittel über die Lebensmittel zu sich zu nehmen deutlich vermindert. Zudem verursachen Bio-Produkte weniger CO² in der Produktion als herkömmlich angebaute Lebensmittel. Somit tun wir nicht nur unserer Gesundheit einen Gefallen, wenn mehr Bio-Produkte auf dem Teller landen, sondern schützen auch noch die Umwelt.

Regel 6: Mehr Freilandprodukte

Lebensmittel die im Freilandanbau wachsen und gedeihen werden mit deutlich weniger Energieaufwand produziert als das Obst und Gemüse im beheizten Gewächshaus. Auch der Wasserverbrauch und CO² Ausstoß ist deutlich geringer. Und das tolle - die frischen Produkte vom Feld schmecken so oder so viel besser! Guten Appetit!

Kartoffeln Bio Freiland